Unser erster Halt auf den Äolischen Inseln (auch Liparische Inseln genannt) war auf Vulcano. Erstaunlicherweise ist es kein Zufall, dass sich auf der Insel auch ein Vulkan befindet. Zumal aber ja die ganze Inselgruppe vulkanischen Ursprung hat, ist es umso weniger erstaunlich (dass da eben ein Vulkan ist – haha).

So hatten wir uns dann natürlich vorgenommen, auf den ca. 400m hoch gelegenen Kraterrand zu wandern. Vorbildlich sind wir am Morgen früh losgegangen, um vor der Mittagshitze zurück zu sein. Es war auf Grund der Temperaturen schon ein wenig ein Chrampf, aber es hat sich voll gelohnt. Die Landschaft, die Aussichten, die Fumarolen (das dampfende Gas aus dem Vulkan) – alles war ein tolles Erlebnis und hat uns nicht nur ein Mal an Hawaii erinnert.

Für diesen Tag hatten wir an einer Boje in der Hauptbucht von Vulcano festgemacht. Am Abend wollten wir auswärts essen gehen und zugleich war dann noch das Halbfinale der Italienischen Frauen an der Fussball-EM. Das wollten wir uns natürlich nicht nehmen lassen, dies an Land mit allen Fussballbegeisterten (wir ja eigentlich nicht) zu erleben. Umso erstaunter waren wir, dass das Spiel wirklich in keinem Restaurant/Lokal gezeigt wurde! Italien ging dann mal in Führung – was wir aber überhaupt nicht mitgekriegt hatten (kein Jubelschrei, kein Hupen, niente). Jänu, unsere Pizza hat geschmeckt, der Vino auch.

Am Folgetag wanderten wir noch um Vulcanello, die Nordspitze der Insel. Dies aber mehr, dass wir uns körperlich nicht ganz zersetzen – haben wir doch oft Tage, an denen wir keinen festen Boden unter den Füssen haben.

Nächstes Ziel: Panarea – inkl. unserem 25. Jahrestag / 5. Hochzeitstag.